Arbeitskampf bei der AKN! |
"Tausende von Fahrgästen warteten an der Bahnstation" titlte die "Nordertstedter Zeitung" über einen Warnstreik der Beschäftigten der Vorortbahn, die sich einst nach den von ihr angefahrenen Orten benannte ( Altona, Kaltenkirchen, Neumünster). Zwischen 6.30 Uhr und 8.00 Uhr standen am 20.Oktober zwischen diesen Bahnhöfen auch tatsächlich "alle Räder still", weil der "starke Arm" der "Gewerkschaft Deutscher Lokführer" (GdL) es wollte - soviel pathetische Überhöhung muß sein.
Während die Geschäftsführung der AKN vorgibt, durch den Wettbewerb der "Europäischen Union" zum Sparen gezwungen zu sein, weil sie "nur so die Ausschreibung für den Betrieb auf den eigenen Strecken gewinnen" könne, haben die Betroffenen mit dem Warnstreik vom 20.10. ein deutliches Zeichen dagegen dagegen gesetzt, für die Dauer von fünf Jahren einen Einkommensverlust von 23% (!) und Mehrarbeit hinzunehmen
Dementsprechend geplatzt war kurz vor dem Warnstreik die erste Verhandlungsrunde zwischen Arbeitsgeber und der "Gewerkschaft der Lokführer", die nächste Verhandlungsrunde ist für den 14.November angesetzt. Mal sehen, wann es bei der AKN wieder heißt:"Alle Züge stehen still, wenn die GdL es will"!
Hier gibt's noch ein Bild vom Streik
Informationsquelle: "Norderstedter Zeitung vom 21.10.2000"