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Freitag, 31. Mai 2013, 10:59 Uhr

Festival am See

Infoarchiv Norderstedt | Zum mittlerweile sechsten Mal findet am morgigen 1. Juni in Norderstedt das Festival am See (ehemals "Rock am Markt") statt. Nachdem der Austragungsort der letzten 5 Veranstaltungen ständig wechselte, wird diesmal wohl erstmals die Waldbühne im Stadtpark bespielt.

Wie gewohnt, geht es dabei hochkarätig zur Sache, denn mit Jaimi Faulkner (Australien), Meena Cryle & The Chris Fillmore Band (Österreich) und die US Rails (US-Ostküste) konnte Music Star-Betreiber Wolfgang Sedlatschek wieder internationale Stars nach Norderstedt bewegen. Los gehts am Samstag um 18 Uhr, der Eintritt ist dank zahlreicher Sponsoren frei.

Die Anfahrt mit dem PKW erfolgt von der Schleswig-Holstein-Straße über die Stormarnstraße, Parkplätze sind ausgeschildert. Ausdrücklich empfohlen wird jedoch zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu kommen, denn die Waldbühne liegt direkt am Norderstedter Stadtpark im Grünen. Die Walddbühne im Stadtpark hat zweifelsfrei Charme, ein besonderes Flair. Mit der gemeinsamen Ausrichtung dieser Veranstaltung mit der Stadtpark Norderstedt GmbH möchte der Verein Music-Werkstatt e.V. auch ein Zeichen in Richtung Kooperation setzen. Seien es kleinere Workshops, Konzerte im Kulturwerk, aber auch grössere Events wie das Festival - künftig soll Vieles gemeinsam laufen.

 

P.S.: Weil das Festival-Plakat zum wiederholten Male mit einem spärlich bekleideten "Western-Girl" als Blickfang wirbt, haben wir uns gegen eine entsprechende Abbildung entschieden. Wir halten es da eher mit Peter Licht.

15 Kommentare zu diesem Artikel

30.07.2013, 9:38 Uhr ThorstenDas Poster ist doch an

Das Poster ist doch an Harmlosigkeit nicht zu überbieten. Da sieht man doch was für kranke Spiesser hier in Norderstedt leben.

08.06.2013, 12:55 Uhr EulaliaLernfähig bleiben!

Bevor sich hier endlos weiter Pro und Contra auslassen, fragt Euch doch mal, weshalb das attraktive Cowgirl als Motiv überhaupt gewählt wurde? Ist so eine Blondine etwa als "special guest" aufgetreten? Dann wäre die Abbildung völlig berechtigt. Ich glaube, niemand hier hat etwas gegen Nackheit - oder gegen spärlich bekleidete Verlockung. :-)
Entscheidend ist doch der Zweck. Das Plakat weckt falsche Erwartungen, die das Konzert dann nicht erfüllt. Nein, es hat einzig den Zweck, Männer "anzumachen". Das nennt man sexistisch - und für einen öffentlich geförderten Kulturträger geht das nun mal nicht. Punkt.

Ausstellungen über die Nacktheit sind als Beispiele daher ungeeignet. Ebenso bringen Debatten über das Sponsoring der Stadtwerke in diesem Zusammenhang nichts. Denn es wird nicht das Konzert in der Waldbühne kritisiert, sondern nur die Werbung dafür. Statt durch eine fragwürdige Verteidigung eines fragwürdigen Plakats eine gewisse Unreife zu demonstrieren und damit möglicherweise die Förderung des Konzerts in den kommenden Jahren zu gefährden, wäre es gut, Einsicht zu zeigen. Punkt.

08.06.2013, 8:36 Uhr BettinaDas ist doch albern wegen so

Das ist doch albern wegen so einem ansprechenden netten Plakats. Das Cowgirl ist nett und harmlos. Passt zur Musik.

Was mich auch wundert das Herumgereite auf dem Alter der Musiker, Besucher und Veranstalter. Beim ersten Musiker auf der Bühne, der war kaum älter als 25 waren meiner Meinung 2 Musik Star Leute an der Kamera auf der Bühne kaum älter als 22.

Auch diese Diskussion über das Alter der Musikstarmacher und Besucher unterscheidet viele Leute kaum von der Miesmacherei durch die Springerpresse. Es war eine schöne gelungene Veranstaltung die systematisch durch Springerpresse und nun auch durch´s Infoarchiv schlecht gemacht wird. Hand in Hand. ich möchte mal wissen wer sich von all den angeblich gestörten Contraleuten wirklich daran gestört fühlt. Das ist doch nur Mittel zum Zweck. :) TOLL

Statt über das Plakat aufzuregen solltet ihr mal kritisch fragen warum die Stadtwerke Geld in einen 3. klassigen Fussballclub pumpen und wie viele Spieler da dann auf dem papier von unserer Kohle beschäftigt werden

07.06.2013, 22:54 Uhr Stefan H.Och Mensch ...

... Martina: Eine Ausstellung über nackte Männer kann man schlecht anders bewerben, oder? Mal davon abgesehen, dass die von Dir verlinkte Ausstellung gerade auch eine Kritik daran transportiert, dass in der Regel nackte Frauen abgebildet werden.

Erklär doch mal, was ein spärlich bekleidetes, junges "Western-Girl" mit einer Konzertreihe zu tun hat, bei dem überwiegend männliche, gealterte Gitarren-Stars vor überwiegend männlichen, gealterten Zuschauern auftreten. Die Antwort ist: Nichts.

Das Plakat ist nun wirklich nicht schlimm, da gebe ich Dir recht. Aber ein imaginäres "Mindestniveau" erreicht es nun auch nicht gerade. Also: Nächstes Mal gibts ein Besseres und gut. Oder?

07.06.2013, 22:00 Uhr Martinahttp://www.leopoldmuseum.org/

http://www.leopoldmuseum.org/de/ausstellungen/46/nackte-maenner

rechts auf das obere Bild Links klicken. Eingangsbereich des Museums. Werbung für eine Ausstellung im Museum. Ich habe mal einen nackten Mann genommen. Es gibt unzählige nackte Frauen die auf Werbung für museale Ausstellungen Verwendung fanden und finden.

Also Museen mit staatlicher Förderungen dürfen nackte Motive zur Werbung verwenden. Dann ist es in Ordnung?

Musikveranstaltungen nicht?

Haarspalterei betreibt ihr! Das ist doch lächerlich bei so einem harmlosen Bild.

07.06.2013, 15:28 Uhr Infoarchiv NorderstedtDas Problem heißt Werbung

Moin zusammen!

Wer hätte gedacht, dass ein einfaches "P.S.", das eher erklärend gemeint war, so viel Staub aufwirbelt. Das Thema ist ja offenbar hochaktuell.

Wegen der Hinweise, man könne sich ja - wenn man das Plakat ablehnt - kaum mehr in Museen bewegen und sei "altmodisch", noch einmal der dezente Hinweis: Es geht hier nicht um Nacktheit an sich. Die lehnt wohl niemand von denen ab, die sich hier bislang geäußert haben. Es geht um den Einsatz von Nackheit für Werbezwecke.

Viele Grüße,

Olaf Harning, für die Redaktion

07.06.2013, 14:12 Uhr MartinaIch als Frau empfinde das

Ich als Frau empfinde das Plakat nicht als sexistisch. Es ist ein schönes Motiv und gelungen.

Wer sich darüber aufregt gehört mit seinen Moralvorstellung in´s Mittelalter.

07.06.2013, 14:01 Uhr Hans-PeterDie altmodische Einstellung von Wolfgang Sedlatschek

wird durch das Plakat dargelegt.
Er zeigt mit der Verwendung dieses Bildes als Werbeträger nicht, dass er aufgeschlossen tolerant und "locker" ist, sondern spricht er die Emotionen der Männer auf einer sehr simplen Ebene an.
Eben so wie Eulalia schon sagte: "Sex sells."

Das viele andere Werbende das auch so machen ändert nichts daran, dass der Werbedesigner damit eher die Schicht der einfach strukturierten Betrachter anspricht. Dabei hätte ein gutes und obendrein kostenloses Konzertfestival wie dieses eine solch primitive Werbung, die den Instinkt bedient, nicht nötig.

Her Sedlatschek betont doch immer den hohen Intellekt der Liebhaber der Musik, die er präsentiert und für die er steht (ehrliche, handgemachte Musik). Wenn dem so ist, was ich nicht bestreiten möchte, so setzt er die falschen Werbe-Mittel ein. Seine eigentliche Zielgruppe dürfte er damit nicht erreichen... .

Diese Art von Werbung ist "von gestern".

07.06.2013, 11:54 Uhr FrankieErtappt 2

Klar dass es ältere Damen wie wohl auch Eulalia nicht ertragen können wenn sich ihre frustrierten Männer nach solchen Postern mal umdrehen.
Das Poster ist eingfach nur nett und harmlos. Irgendjemand hat hier geschrieben dann muss man auch nicht mehr in Museen gehen.
So weit ist es in dieser Gesellschaft gekommen. Scheinheilig wie sonst was. Sogar Pornos gucken aber sich über solche harmlosen Bildchen aufregen.

06.06.2013, 23:24 Uhr EulaliaErtappt!

Wenn ich hier die Kommentare der Männer lese, die das Plakat nie nicht sexistisch finden, denke ich: "Ertappt!". Weshalb war das Plakat denn der Hingucker zwischen den Politik-Plakaten? Weil die alte Werber-Masche "Sex sells" immer noch funktioniert. Oder will jemand ernsthaft behaupten, der Text sei im Vorbeifahren so spannend zu lesen gewesen? Das kann der MusicStar ja auch halten wie ein Dachdecker, aber von einer Veranstaltung mit öffentlicher Förderung und von einem Kulturträger erwarte ich schon 'political correctness'. Da sollten sich all' die Jungs hoch in den 50ern für's nächste Mal schon etwas Neues einfallen lassen.

05.06.2013, 14:17 Uhr ThorstenPlakat

Das Plakat war unter all den Politikpostern ein absoluter Hingucker und NULL frauenfeindlich.

Das ist doch lächerlich und ne Argumentation wie von Alice Schwarzer vor 30 Jahren. Die würde das heute klasse finden.

04.06.2013, 23:29 Uhr AnonymousDas Plakat ist in meinen

Das Plakat ist in meinen Augen völlig daneben. Der Grafiker scheint im letzten Jahrtausend zu leben und von der Frauenbewegung noch nie etwas gehört zu haben. Ich empfehle allen Befürwortern einen Besuch der Ausstellung "Die weiße Dame und der Cowboy " - Frauen - und Männerbilder in der Werbung im Stadtmuseum. Läuft allerdings nur noch bis zum 09. Juni.

04.06.2013, 23:02 Uhr Jochendas Plakat ist doch eine

das Plakat ist doch eine Zeichnung gewesen, wenn ich mich nicht irre. Lächerlich das sexistisch zu nennen und sich gleichzeitig über Verbote eines Bürgermeisters aufzuregen der ein paar Derivate verbietet.

Geht jemand von Euch noch in Museen? Am Besten gleich 2 Augenklappen mitnehmen.

04.06.2013, 13:17 Uhr Infoarchiv NorderstedtGar nicht!

Moin, Matthias!

Hier geht´s wohl weniger darum, ob das Werben mit mehr oder weniger bekleideten Frauenkörpern als "Hingucker" Sexismus ist - denn da sind die einschlägigen Definitionen ziemlich klar. Der Punkt ist, dass es inzwischen eine große Zahl von Leuten gibt, die von Werbung mit Nacktheit (wohlgemerkt: nicht von Nacktheit selbst) und von der oft kommerziellen Verwertung nackter Körper einfach nur genervt sind.

Mit Spießertum und Mittelalter hat das wenig zu tun, ganz im Gegenteil: Das Plakat selbst dürfte wohl von annähernd ebenso vielen NorderstedterInnen als spießig empfunden werden, wie seine Ablehnung. Ein halbnacktes "Western-Girl" aus den sonst so prüden 50er Jahren ... naja. 

Dir und Deiner Frau bleibt es völlig unbenommen, das anders zu sehen - und mit der Qualität der Festival-Musik hat das Plakat schon mal gar keine Verbindung. Das ist ja gerade der Punkt ;-).


Viele Grüße,

Olaf Harning - Redakteur.

04.06.2013, 9:21 Uhr MatthiasSPIESSIG

was ist an dem Plakat denn bloss sexistisch? Hilfe seid ihr spiessig! Ab in´s Mittelalter.

Das war ein wunderbares Festival mit weit über 1000 Besuchern und klasse Mucke. Meine Frau ( fand das Plakat auch nicht sexistisch ) und ich waren begeistert!